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Ich bin Ana. Es ist das, was mich bewegt.

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thinking of you

Talfahrt auf der Achterbahn.
Ich hasse mich dafür, dass ich ihn nicht hassen kann. Ich hasse mich dafür, dass ich mich in diesen Scheißkerl verliebt habe.

Jetzt schmerzt meine Seele. Mehr als ich je körperliche Schmerzen erlitten habe. Mein Herz blutet. Manchmal denke ich, ich könnte verbluten, und dass es niemehr aufhört!

Aber genauso, wie ich vor einem halben Jahr nicht gegen die Gefühle ankam, die die Liebe ins Spiel brachten, genauso komme ich jetzt nicht gegen meine Trauer an.
Warum ist es nicht einfach so, wie es vor zehn Jahren mit Ben war.
Damals war das Verlangen genauso unermesslich, aber ich hätte jederzeit aufhören können. Zu Ben waren die Gefühle anders. Nicht so tief im Herzen. Jedes mal sagte ich mir, das letzte Mal gewesen zu sein. Ich wollte diese Affähre einfach einschlafen lassen. Aber Ben hat immer wieder um mich gekämpft.

Später dann habe ich ihn lieben gelernt. Wir hatten und haben immernoch nach mittlerweile zehn Jahren eine wunderbare Zeit.
Wir verstehen uns perfekt, lieben uns, lachen, reden, machen alles gemeinsam. Und es ist schön.
Morgen haben wir zehnjähriges. Das werden wir feiern, dort, wo wir uns damals kennengelernt haben. Und genauso verrückt und romantisch.

Warum ist das mit Claus so gekommen? Woher kamen die Gefühle, die mich so aus der Bahn werfen und mich dabei komplett kaputt spielen? Ich bin total down. Jede Minute, die ich allein bin, könnte ich auf Anhieb losheulen.

Ob er weiß, was er mir antut? Wie denkt er? Was fühlt er noch? Diese Fragen machen mich kaputt. Ich werde es nie mehr erfahren.
Ich glaube, er hat mich im Status blockiert. Seit Tagen bleibt er stumm.

Herz über Kopf. Ich kann nichts dagegen tun.
Tell me why? What about me?

Manchmal bin ich einwenig wütend auf ihn. Dann denke ich, jetzt hast du´s geschafft. Jetzt tut es nicht mehr weh. Dann geht es mir für ein paar Minuten besser. Aber im nächsten Moment ist mir wieder zum Heulen zumute.

Dass es mir noch in meinem Alter einmal so schlecht gehen könnte, hätte ich niemals geglaubt.
Ich bin fünfzig, aber es tut genauso weh wie mit fünfzehn. Unglaublich.
4.4.18 21:36
 
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